Atemstillstände

Ja, kaum zu glauben aber die hatte ich auch schon.

 

Angefangen hat das ganze 4 Wochen nach der Herzoperation. Mittlerweile zählt meine Mama über 20 Atemstillstände.

 

Anfangs hielt man das ganze noch für eine Bronchities. Bzw das die Anfälle dadurch kommen würden. Heute aber, weiß man woher es kommt.

Ich habe zusätzlich zu meinem olles Extra-Gen eine Tracheomalazie. Deswegen röchel ich auch immer etwas. Aber zu alldem kommt auch noch, das mich immer wieder der Pseudo-Krupp besuchen kommt. Mama mag das Wort überhaupt nicht leiden, weil für sie hat so Anfall absolut nichts mit "Pseudo" am Hut. Aber naja, eigentlich sagt man, das solche Anfälle sehr sehr selten vorkommen..tja, aber so wie ihr mich hier wahrscheinlich schon kennengelernt habt, könnt ihr euch sicherlich denken das ich nicht so mache wie es eigetltich "Normal" ist. Ha wie auch? Ich bin ja was besonderes. Naja gut, in dem Fall könnte Mama da glaube getrost verzichten! Denn die bekommt natürlich jedesmal aufs neue einen waaaaahnsinnigen Schrecken. Und würde am liebsten in Panik ausbrechen (was sie innerlich auch tut) aber sie lässt es nicht nach draußen. Denn sie muss ja erreichen das ich mich beruhige. Also was macht sie? Wenn das olle Gerät Alarm schlägt, ich hab nämlich ein kleines Überwachungsgerät am Bett hängen , das Mama Alarm gibt sobald meine Sättigung, oder auch Herzfrequenz fallen. Mama reißt mich dann ganz schnell aus dem Bett hoch, ruft den Notarzt an , versucht mich mit allem zu beruhigen, meist hilft es wenn sie mir mein Lieblingslied vorsingt  , und flitzt währenddessen mit mir gaaaaaaaanz schnell in ner Decke eingemurmelt auf den Balkon. Denn im Winter ist es das Beste was man in so einem Moment tun kann. Die kalte Luft ist nämlich wie Balsam in diesem Moment. Meist hilft das auch schon etwas. Dann wenn ich etwas ruhiger geworden bin (aber immer noch seeeeeeeeeehr schwer atme) gibt Mama mir ein Rectodeld-Zäpfchen, das meine Bronchien weitet und inhaliert mit mir solange bis der Notarzt kommt (3 mal hat Mama ihn aber nicht gerufen, weil das mehr oder weniger "nur" leichte Anfälle waren ).

Der fährt dann mit uns begleitend mit dem "Tatüütataaaaaaa" ins Krankenhaus.  Und da musste meine  Mama auch schon so einige Erfahrungen machen. Waren nämlich auch mal in einem Krankenhaus gewesen, wo man Mama überhaupt nicht für voll genommen hatte. Und ich hatte während dem Aufenthalt so ein paar Anfälle gehabt. Bei einem war ich sogar bewusstlos, und KEIN Arzt hat sich blicken lassen. Jaaa, ihr lest richtig. Da ist Mama natürlich ausgerastet. Erst am nächsten Tag kam der, und da hat Mama ihm erstmal die Leviten gelesen. Das sie es eine Frechheit findet, das sich kein Arzt hier sehen lassen hat. Und das sie es total unverschämt findet, das man sie überhaupt nicht ernst nimmt. Sie ist garantiert keine Mutter die wegen jedem Piep in Panik ausbricht. Aber wenn SIE sagt, das es mir nicht gut geht..dann IST es auch so!! Immerhin sei sie die Mutter, und kenne ihr Kind wohl besser als diese Ärzte!

Und das meine Tante ja auch Ärztin ist. Und sie also nicht ganz blöd ist. Und das sie eine Verlegung will.

Dem haben sie natürlich nicht zugestimmt.Wäre zu gefährlich! (Pustekuche, denen ging es doch nur um das Geld, das sie mit uns verloren hätten) Das einzig gefährliche waren diese Ärzte. Denn paar Tage später, ist Mama kurz nach Hause gefahren um Wäsche zu waschen und bekam dann einen Anruf vom Arzt das man mich auf die Intensivstation verlegen musste. In den 2 Stunden wo Mama weg war, hatte ich 4 solcher Anfälle wo meine Sättigung auf unter 60 fiel. Mama war total außer sich. Ist aber ganz schnell zu mir gekommen. Und ihr tat es so weh, mich dort liegen zu sehen. Im übrigen, wir sind in das Krankenhaus gekommen  an meinem 1.Geburtstag :(. Toll,ne? Also kurz gesagt, dort kriegen uns keine 10 Pferde mehr hin.

 

Aber den Vogel schieß ich in dem nächsten Beitrag in der Sidebar ab!